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    Fahrzeugspezifische Informationen
    3 Min. Lesezeit25.5.2025

    THG-Quote für Hybride

    Warum Plug-in-Hybride keine THG-Quote erhalten

    Veröffentlicht am von THG Quotenportal Team · Aktualisiert am

    Warum Plug-in-Hybride keine THG-Quote erhalten und welche Alternativen es gibt.

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    Ausschluss

    Keine THG-Prämie für Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge

    Nein: Hybride und Plug-in-Hybride (PHEV) erhalten keine THG-Prämie – auch nicht mit E-Kennzeichen. Angerechnet wird nach § 7 Abs. 1 der 38. BImSchV nur Strom für reine Batterieelektrofahrzeuge; Anträge für nicht rein batteriebetriebene Fahrzeuge lehnt das Umweltbundesamt ab. Warum das so ist, welche Fahrzeuge stattdessen profitieren und worauf Sie achten sollten, um sich die Prämie wirklich zu sichern, lesen Sie hier.

    Das Wichtigste in Kürze:

    • Nur reine Elektrofahrzeuge (batterieelektrisch) erhalten die THG-Prämie.
    • Hybride und Plug-in-Hybride (PHEV) sind grundsätzlich ausgeschlossen – egal, wie hoch der elektrische Fahranteil ist.
    • Unberechtigte Anträge werden abgelehnt oder führen zu Rückforderungen.

    Gesetzliche Grundlage: Wer bekommt die THG-Prämie?

    Rechtliche Grundlage der THG-Quote ist die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV). Angerechnet wird nach § 7 Abs. 1 nur Strom für reine Batterieelektrofahrzeuge. In jedem Plug-in-Hybrid steckt zusätzlich ein Verbrennungsmotor. Genau deshalb scheitern sie an den Anforderungen des Gesetzgebers.

    Achtung: Auch Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind NICHT automatisch förderfähig! Entscheidend ist, ob das Fahrzeug vollständig elektrisch fährt – das ist bei Hybriden nicht gegeben.

    Häufige Missverständnisse: Warum gehen Plug-in-Hybride leer aus?

    Auf kurzen Strecken fahren Plug-in-Hybride zwar elektrisch, doch sobald die Batterie leer ist oder mehr Leistung gefragt wird, springt der Verbrennungsmotor an – und damit der CO₂-Ausstoß. Die THG-Quote belohnt echte Emissionsfreiheit, keine Teilzeitlösungen. Die volle Prämie gibt es nur für ein reines Elektrofahrzeug.

    Hersteller werben gern mit niedrigen Emissionswerten für PHEVs. Für die Prämie zählt am Ende aber nur eines: echte Null-Emission im Betrieb.

    Beispiele: Förderfähige und ausgeschlossene Fahrzeuge

    ✅ Förderfähig

    • • VW ID.3
    • • Tesla Model 3
    • • Hyundai IONIQ 5
    • • Fiat 500e
    • • Opel Corsa-e
    • • Mercedes eVito
    • • MAN Lion's City E (E-Bus)
    • • Zero SR/F (E-Motorrad)

    ❌ Nicht förderfähig

    • • VW Golf GTE
    • • Mercedes A250e
    • • BMW 330e
    • • Mitsubishi Outlander PHEV
    • • Toyota Prius Plug-in
    • • Alle Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle

    Förderfähige Fahrzeugklassen – Wer bekommt die Prämie?

    Die THG-Prämie gibt's für:

    • Reine Elektro-Pkw (M1): Alle privat oder gewerblich genutzten batterieelektrischen Pkw.
    • Elektrische Nutzfahrzeuge (N1, N2, N3): Transporter und Lkw, die ausschließlich elektrisch fahren.
    • Elektrische Busse (M3): Auch große Busse im ÖPNV oder Werksverkehr sind förderfähig.
    • Elektrische Motorräder & Roller (zulassungspflichtig): Wichtig: Nur mit Fahrzeugschein – keine Förderung für E-Bikes, Pedelecs oder Fahrräder.

    Plug-in-Hybride, Hybride oder Mild-Hybride sind immer ausgeschlossen.

    Mehr zu förderfähigen E-Autos & Klassen

    FAQ: THG-Quote & Hybridfahrzeuge

    Gibt es die THG-Prämie auch für Plug-in-Hybride?

    Nein, Plug-in-Hybride (PHEV) sind von der THG-Quote ausgeschlossen. Die Förderung gilt nach § 7 Abs. 1 der 38. BImSchV nur für reine Batterieelektrofahrzeuge.

    Warum sind Plug-in-Hybride von der THG-Quote ausgeschlossen?

    Plug-in-Hybride haben neben dem Elektromotor einen Verbrennungsmotor und sind damit keine reinen Batterieelektrofahrzeuge im Sinne von § 7 Abs. 1 der 38. BImSchV.

    Für welche Fahrzeuge gibt es die THG-Prämie?

    Die Prämie gilt für alle rein batterieelektrischen Fahrzeuge, darunter Pkw (M1), elektrische Nutzfahrzeuge (N1–N3), elektrische Busse (M3) und zulassungspflichtige elektrische Motorräder und Roller.

    Was ist der Unterschied zwischen Emissionsfreiheit und Emissionsreduktion?

    Emissionsfreie Fahrzeuge stoßen im Betrieb keinerlei CO₂ aus (reine Elektrofahrzeuge). Plug-in-Hybride reduzieren Emissionen, fahren aber nicht emissionsfrei und sind daher nicht förderfähig.

    Kann ich als Unternehmen mit Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen die Prämie erhalten?

    Nein, auch für Flottenbetreiber oder Unternehmen gilt: Nur vollständig batterieelektrische Fahrzeuge berechtigen zur THG-Prämie.

    Was passiert, wenn ich fälschlicherweise einen Antrag stelle?

    Das Umweltbundesamt lehnt Anträge für Fahrzeuge ab, die nicht rein batteriebetrieben sind. Haben Sie bei uns bereits eine Sofortauszahlung erhalten, fordern wir sie in diesem Fall zurück.

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    Veröffentlicht am 25.5.2025 von THG Quotenportal Team
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    #Plug-in-Hybrid
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