THG-Quote für Hybride
Warum Plug-in-Hybride keine THG-Quote erhalten
Veröffentlicht am von THG Quotenportal Team · Aktualisiert am
Warum Plug-in-Hybride keine THG-Quote erhalten und welche Alternativen es gibt.
Keine THG-Prämie für Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge
Kaum eine Frage erreicht uns so oft: Können auch Halter von Plug-in-Hybriden (PHEV) die THG-Prämie beantragen? Die Antwort ist glasklar: Nein – Plug-in-Hybride sind ausgeschlossen. Warum das so ist, welche Fahrzeuge stattdessen profitieren und worauf Sie achten sollten, um sich die Prämie wirklich zu sichern, lesen Sie hier.
Das Wichtigste in Kürze:
- Nur reine Elektrofahrzeuge (batterieelektrisch) erhalten die THG-Prämie.
- Hybride und Plug-in-Hybride (PHEV) sind grundsätzlich ausgeschlossen – egal, wie hoch der elektrische Fahranteil ist.
- Unberechtigte Anträge werden abgelehnt oder führen zu Rückforderungen.
Gesetzliche Grundlage: Wer bekommt die THG-Prämie?
Rechtliche Grundlage der THG-Quote ist die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV). Sie greift nur bei Fahrzeugen, die vollständig emissionsfrei fahren – sprich rein batterieelektrische Fahrzeuge. In jedem Plug-in-Hybrid steckt zusätzlich ein Verbrennungsmotor. Genau deshalb scheitern sie an den Anforderungen des Gesetzgebers.
Achtung: Auch Fahrzeuge mit E-Kennzeichen sind NICHT automatisch förderfähig! Entscheidend ist, ob das Fahrzeug vollständig elektrisch fährt – das ist bei Hybriden nicht gegeben.
Häufige Missverständnisse: Warum gehen Plug-in-Hybride leer aus?
Auf kurzen Strecken fahren Plug-in-Hybride zwar elektrisch, doch sobald die Batterie leer ist oder mehr Leistung gefragt wird, springt der Verbrennungsmotor an – und damit der CO₂-Ausstoß. Die THG-Quote belohnt echte Emissionsfreiheit, keine Teilzeitlösungen. Die volle Prämie gibt es nur für ein reines Elektrofahrzeug.
Hersteller werben gern mit niedrigen Emissionswerten für PHEVs. Für die Prämie zählt am Ende aber nur eines: echte Null-Emission im Betrieb.
Beispiele: Förderfähige und ausgeschlossene Fahrzeuge
✅ Förderfähig
- • VW ID.3
- • Tesla Model 3
- • Hyundai IONIQ 5
- • Fiat 500e
- • Opel Corsa-e
- • Mercedes eVito
- • MAN Lion's City E (E-Bus)
- • Zero SR/F (E-Motorrad)
❌ Nicht förderfähig
- • VW Golf GTE
- • Mercedes A250e
- • BMW 330e
- • Mitsubishi Outlander PHEV
- • Toyota Prius Plug-in
- • Alle Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Modelle
Förderfähige Fahrzeugklassen – Wer bekommt die Prämie?
Die THG-Prämie gibt's für:
- Reine Elektro-Pkw (M1): Alle privat oder gewerblich genutzten batterieelektrischen Pkw.
- Elektrische Nutzfahrzeuge (N1, N2, N3): Transporter und Lkw, die ausschließlich elektrisch fahren.
- Elektrische Busse (M3): Auch große Busse im ÖPNV oder Werksverkehr sind förderfähig.
- Elektrische Motorräder & Roller (zulassungspflichtig): Wichtig: Nur mit Fahrzeugschein – keine Förderung für E-Bikes, Pedelecs oder Fahrräder.
Plug-in-Hybride, Hybride oder Mild-Hybride sind immer ausgeschlossen.
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Gibt es die THG-Prämie auch für Plug-in-Hybride?
Nein, Plug-in-Hybride (PHEV) sind von der THG-Quote ausgeschlossen. Die Förderung gilt nur für rein batterieelektrische Fahrzeuge, die vollständig emissionsfrei fahren.
Warum sind Plug-in-Hybride von der THG-Quote ausgeschlossen?
Plug-in-Hybride verfügen neben einem Elektromotor auch über einen Verbrennungsmotor. Da sie nicht komplett emissionsfrei betrieben werden können, erfüllen sie nicht die strengen Kriterien der 38. BImSchV.
Für welche Fahrzeuge gibt es die THG-Prämie?
Die Prämie gilt für alle rein batterieelektrischen Fahrzeuge, darunter Pkw (M1), elektrische Nutzfahrzeuge (N1–N3), elektrische Busse (M3) und zulassungspflichtige elektrische Motorräder und Roller.
Was ist der Unterschied zwischen Emissionsfreiheit und Emissionsreduktion?
Emissionsfreie Fahrzeuge stoßen im Betrieb keinerlei CO₂ aus (reine Elektrofahrzeuge). Plug-in-Hybride reduzieren Emissionen, fahren aber nicht emissionsfrei und sind daher nicht förderfähig.
Kann ich als Unternehmen mit Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen die Prämie erhalten?
Nein, auch für Flottenbetreiber oder Unternehmen gilt: Nur vollständig batterieelektrische Fahrzeuge berechtigen zur THG-Prämie.
Was passiert, wenn ich fälschlicherweise einen Antrag stelle?
Anträge für nicht berechtigte Fahrzeuge werden abgelehnt. Im schlimmsten Fall kann es zu Rückforderungen oder Ausschluss von weiteren Beantragungen kommen.
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