Was ist die THG-Quote?
THG-Quote – Einfach, sicher & schnell verkaufen
Veröffentlicht am 15.1.2025 von THG Quotenportal Team
Die Treibhausgasminderungsquote einfach erklärt – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Überblick: So funktioniert die THG-Quote
Bei thg-quotenportal.de können Halter:innen von reinen Elektrofahrzeugen ihre THG-Quote unkompliziert verkaufen und sich zwischen Sofortauszahlung oder Standard-Auszahlung nach UBA-Zertifizierung entscheiden – steuerfrei und ohne Aufwand. Wir übernehmen für Sie die komplette Abwicklung: Von der Antragstellung bis zur Auszahlung. Einfach Fahrzeugschein hochladen und Prämie erhalten.
Das Wichtigste in Kürze
- Standard-Prämie oder Sofortauszahlung für reine Elektroautos
- Steuerfrei für Privatpersonen
- Unkomplizierte Online-Abwicklung, schnelle Auszahlung
- Nur E-Autos, E-Busse, E-LKW und zulassungspflichtige Zweiräder berechtigt
- Antragstellung bis 31. Oktober
Was ist die THG-Quote? – Das Gesetz im Detail
Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist ein zentrales Klimaschutz-Instrument der Bundesregierung, das im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und der 38. Bundesimmissionsschutzverordnung (38. BImSchV) verankert ist. Das System wurde 2009 eingeführt und hat das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen im Verkehrssektor nachhaltig zu reduzieren und den Übergang zu klimafreundlichen Antriebstechnologien zu beschleunigen.
Die gesetzliche Grundlage
Mineralölunternehmen, die Benzin, Diesel oder Heizöl in den deutschen Markt bringen, sind gesetzlich verpflichtet, den CO₂-Ausstoß ihrer Kraftstoffe kontinuierlich zu senken. Konkret müssen sie einen bestimmten Prozentsatz ihrer Produkte durch klimafreundliche Alternativen ersetzen – beispielsweise durch Bioethanol, Biodiesel oder Strom für Elektrofahrzeuge. Dieser Reduktionspflicht liegt für 2026 bei 10,25 % und steigt in den kommenden Jahren weiter an.
Wie entsteht der Gegenwert für E-Auto-Besitzer?
Für jedes rein elektrisch betriebene Fahrzeug, das auf deutschen Straßen fährt, entsteht eine konkrete CO₂-Einsparung gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner. Diese Einsparung wird vom Umweltbundesamt (UBA) in Form eines Zertifikates bestätigt. Diese Zertifikate können am THG-Quotenkontext gehandelt werden – Mineralölunternehmen kaufen sie, um ihre Reduktionspflicht zu erfüllen oder günstiger zu gestalten. Der Erlös aus diesem Verkauf fließt als THG-Prämie an die Fahrzeughalter.

Wie funktioniert die THG-Prämie? – Der Mechanismus Schritt für Schritt
1. Fahrzeug zulassen & fahren
Sie fahren Ihr rein elektrisches Fahrzeug und erzeugen durch den Einsatz von Strom anstelle von fossilen Kraftstoffen eine messbare CO₂-Einsparung.
2. Zertifikat beantragen
Wir bündeln eingegangene Anträge und melden diese Fahrzeuge beim Umweltbundesamt an. Das UBA prüft die Berechtigung und stellt ein THG-Zertifikat aus.
3. Handel am Quotenmarkt
Das Zertifikat wird an Mineralölunternehmen verkauft, die es zur Erfüllung ihrer gesetzlichen Reduktionspflicht nutzen. Der Preis entwickelt sich nach Angebot und Nachfrage.
4. Prämie erhalten
Der Erlös fließt als THG-Prämie an Sie – wahlweise als Sofortauszahlung innerhalb 1–3 Werktagen oder als Standard-Auszahlung nach UBA-Zertifizierung.
Warum gibt es diese Prämie?
Das THG-Quoten-System folgt dem Klimaschutzprinzip „Verursacher zahlen". Anstatt den Ausbau der Elektromobilität allein aus Steuergeldern zu finanzieren, werden diejenigen Unternehmen zur Kasse gebeten, die CO₂-intensive Produkte vertreiben. E-Auto-Fahrer werden für ihren klimafreundlichen Beitrag direkt belohnt – eine marktwirtschaftlich faire Lösung, die den Übergang zur nachhaltigen Mobilität beschleunigt.
Zusätzlich fließen die Einnahmeüberschüsse aus dem Quotenhandel in den Energy und Climate Fund (EKF), der wiederum Forschung, Ladeinfrastruktur und weitere Dekarbonisierungsprojekte finanziert. Somit profitiert die gesamte Gesellschaft von diesem System.
Wer kann die THG-Quote verkaufen?
Berechtigte Fahrzeugtypen
Verkaufen können nur Halter:innen von reinen Elektrofahrzeugen (inkl. Firmen- und Leasingfahrzeugen). Ausgeschlossen sind Plug-in-Hybride, E-Bikes und E-Roller ohne Versicherungskennzeichen.
Auch für Flotten und Ladeinfrastruktur
Auch elektrische Busse, LKW und zulassungspflichtige Zweiräder sind berechtigt. Für Betreiber öffentlicher Ladepunkte ab 15 kWp PV-Leistung bieten wir individuelle Lösungen an.
Ist die THG-Prämie Greenwashing? – Warum sie echten Klimaschutz bedeutet
Immer wieder wird die Frage gestellt, ob die THG-Prämie nicht eher Greenwashing sei – also eine Maßnahme, die nur den Anschein von Umweltschutz erweckt, ohne tatsächlich etwas zu bewirken. Die Antwort ist eindeutig: Nein.
✅ Die THG-Prämie ist echter Klimaschutz:
- • Gesetzlich verankert: Pflicht für Mineralölunternehmen, keine freiwillige Selbstverpflichtung
- • Messbare CO₂-Einsparung: Jedes E-Auto ersetzt konkret Verbrenner-Fahrten
- • Zertifiziert durch das UBA: Unabhängige behördliche Prüfung aller Zertifikate
- • Wirkungsvoller Marktanreiz: Finanzielle Belohnung für nachhaltiges Verhalten
Warum ist die THG-Prämie kein Greenwashing?
- Realer Klimabeitrag: Jedes rein elektrische Fahrzeug spart im Vergleich zu einem Verbrenner tatsächlich CO₂ ein – und zwar jedes Jahr aufs Neue. Die Einsparung wird vom UBA berechnet und zertifiziert.
- Verursacherprinzip: Nicht der Steuerzahler, sondern die Mineralölunternehmen zahlen – jene, die das CO₂ tatsächlich verursachen. Das ist wirtschaftlich fair und ökologisch wirksam.
- Kein Nullsummenspiel: Die THG-Prämie schafft einen echten Mehrwert: Mehr E-Autos bedeuten weniger Emissionen, und die eingenommenen Gelder fließen in den Energy and Climate Fund (EKF) zur weiteren Klimaförderung.
- Transparente Kontrolle: Das Umweltbundesamt überwacht das System. Jedes Zertifikat wird geprüft, und die Mineralölunternehmen müssen nachweisen, wie sie ihre Quote erfüllen.
Fazit: Die THG-Prämie ist ein echtes, messbares Klimaschutzinstrument mit gesetzlicher Grundlage, unabhängiger Kontrolle und nachweisbarem Effekt auf die CO₂-Bilanz.
Häufige Fragen zur THG-Quote (FAQ)
Muss ich ein Privatfahrzeug besitzen?
Nein, auch Firmen- und Leasingfahrzeuge sind berechtigt.
Ist die Prämie steuerfrei?
Ja, für Privatpersonen.
Kann ich jedes Jahr beantragen?
Ja, die Prämie gibt es jährlich – solange das Gesetz gilt (bis mindestens 2030).
Was passiert, wenn ich meine THG-Quote nicht verkaufe?
Die Quote kann dann vom Staat am Markt gehandelt werden – Ihre Prämie entfällt.
Wie lange dauert die Auszahlung?
Das hängt von Ihrer Wahl ab:
🚀 Sofortauszahlung: 1–3 Werktage
📈 Standard: Nach erfolgreicher Zertifizierung durch das Umweltbundesamt (UBA)
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