Was ist die THG-Quote?
THG-Quote – Einfach, sicher & schnell verkaufen
Veröffentlicht am von THG Quotenportal Team · Aktualisiert am
Die Treibhausgasminderungsquote einfach erklärt – von der Antragstellung bis zur Auszahlung.
Überblick: So funktioniert die THG-Quote
Sie fahren ein reines Elektrofahrzeug? Dann können Sie Ihre THG-Quote bei thg-quotenportal.de verkaufen – steuerfrei und ohne nennenswerten Aufwand. Sie wählen dabei selbst: Sofortauszahlung oder Standard-Auszahlung nach UBA-Zertifizierung. Die komplette Abwicklung von der Antragstellung bis zur Auszahlung übernehmen wir. Sie laden lediglich Ihren Fahrzeugschein hoch und erhalten Ihre Prämie.
Das Wichtigste in Kürze
- Standard-Prämie oder Sofortauszahlung für reine Elektroautos
- Steuerfrei für Privatpersonen
- Unkomplizierte Online-Abwicklung, schnelle Auszahlung
- Nur E-Autos, E-Busse, E-LKW und zulassungspflichtige Zweiräder berechtigt
- Bei uns: Antragstellung bis 31. Oktober 2026
Was ist die THG-Quote? – Das Gesetz im Detail
Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verpflichtet Unternehmen, die fossile Otto- und Dieselkraftstoffe in Verkehr bringen, die Treibhausgasemissionen dieser Kraftstoffe um einen gesetzlich festgelegten Prozentsatz zu mindern. Verankert ist sie in § 37a Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG). Wie Strom für Elektrofahrzeuge angerechnet wird, regelt die 38. Bundes-Immissionsschutzverordnung (38. BImSchV).
Die gesetzliche Grundlage
Wer Benzin oder Diesel auf den deutschen Markt bringt, muss die Treibhausgasemissionen dieser Kraftstoffe gegenüber einem gesetzlichen Referenzwert um einen festen Prozentsatz mindern, etwa durch Biokraftstoffe oder angerechneten Strom für Elektrofahrzeuge. Diese Minderungspflicht liegt für 2026 bei 12 % und steigt bis 2030 auf 26,5 % (§ 37a Abs. 4 BImSchG).
Wie entsteht der Gegenwert für E-Auto-Besitzer?
Jedes rein elektrische Fahrzeug auf deutschen Straßen spart gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner CO₂ ein – und zwar messbar. Das Umweltbundesamt (UBA) bestätigt diese Einsparung in Form eines Zertifikats. Gehandelt werden diese Zertifikate am THG-Quotenmarkt: Mineralölunternehmen kaufen sie, um ihre Reduktionspflicht zu erfüllen oder günstiger zu gestalten. Was dabei erlöst wird, fließt als THG-Prämie an die Fahrzeughalter.

Wie funktioniert die THG-Prämie? – Der Mechanismus Schritt für Schritt
1. Fahrzeug zulassen & fahren
Sie fahren Ihr rein elektrisches Fahrzeug. Weil Strom statt fossiler Kraftstoffe zum Einsatz kommt, entsteht eine messbare CO₂-Einsparung.
2. Zertifikat beantragen
Wir bündeln die eingegangenen Anträge und melden die Fahrzeuge beim Umweltbundesamt an. Das UBA prüft die Berechtigung und stellt das THG-Zertifikat aus.
3. Handel am Quotenmarkt
Das Zertifikat geht an Mineralölunternehmen, die damit ihre gesetzliche Reduktionspflicht erfüllen. Der Preis richtet sich nach Angebot und Nachfrage.
4. Prämie erhalten
Der Erlös fließt als THG-Prämie an Sie – wahlweise als Sofortauszahlung innerhalb 1–3 Werktagen oder als Standard-Auszahlung nach UBA-Zertifizierung.
Warum gibt es diese Prämie?
Hinter dem THG-Quoten-System steht das Klimaschutzprinzip „Verursacher zahlen". Den Ausbau der Elektromobilität finanziert also nicht der Steuerzahler, sondern jene Unternehmen, die CO₂-intensive Produkte vertreiben. Wer elektrisch fährt, wird für diesen Beitrag direkt belohnt. Marktwirtschaftlich fair – und ein spürbarer Schub für nachhaltige Mobilität.
Was darüber hinaus an Überschüssen aus dem Quotenhandel übrig bleibt, fließt in den Energy and Climate Fund (EKF). Der finanziert wiederum Forschung, Ladeinfrastruktur und weitere Dekarbonisierungsprojekte. Am Ende profitiert die gesamte Gesellschaft.
Wer kann die THG-Quote verkaufen?
Berechtigte Fahrzeugtypen
Verkaufsberechtigt sind ausschließlich Halter:innen von reinen Elektrofahrzeugen – Firmen- und Leasingfahrzeuge eingeschlossen. Außen vor bleiben Plug-in-Hybride, E-Bikes sowie E-Roller und Kleinkrafträder mit Versicherungskennzeichen (Klasse L1e) oder der Klasse L3e-A1.
Auch für Flotten und Ladeinfrastruktur
Berechtigt sind ebenso elektrische Busse, LKW und zulassungspflichtige Zweiräder. Betreiben Sie öffentliche Ladepunkte ab 15 kWp PV-Leistung? Dafür entwickeln wir individuelle Lösungen.
Ist die THG-Prämie Greenwashing? – Warum sie echten Klimaschutz bedeutet
Eine Frage taucht immer wieder auf: Ist die THG-Prämie nicht eigentlich Greenwashing – eine Maßnahme, die nur nach Umweltschutz aussieht, ohne wirklich etwas zu verändern? Die Antwort fällt klar aus: Nein.
✅ Die THG-Prämie ist echter Klimaschutz:
- • Gesetzlich verankert: Pflicht für Mineralölunternehmen, keine freiwillige Selbstverpflichtung
- • Messbare CO₂-Einsparung: Jedes E-Auto ersetzt konkret Verbrenner-Fahrten
- • Zertifiziert durch das UBA: Unabhängige behördliche Prüfung aller Zertifikate
- • Wirkungsvoller Marktanreiz: Finanzielle Belohnung für nachhaltiges Verhalten
Warum ist die THG-Prämie kein Greenwashing?
- Realer Klimabeitrag: Jedes rein elektrische Fahrzeug spart im Vergleich zu einem Verbrenner tatsächlich CO₂ ein – und zwar jedes Jahr aufs Neue. Die Einsparung wird vom UBA berechnet und zertifiziert.
- Verursacherprinzip: Nicht der Steuerzahler, sondern die Mineralölunternehmen zahlen – jene, die das CO₂ tatsächlich verursachen. Das ist wirtschaftlich fair und ökologisch wirksam.
- Kein Nullsummenspiel: Die THG-Prämie schafft einen echten Mehrwert: Mehr E-Autos bedeuten weniger Emissionen, und die eingenommenen Gelder fließen in den Energy and Climate Fund (EKF) zur weiteren Klimaförderung.
- Transparente Kontrolle: Das Umweltbundesamt überwacht das System. Jedes Zertifikat wird geprüft, und die Mineralölunternehmen müssen nachweisen, wie sie ihre Quote erfüllen.
Fazit: Die THG-Prämie ist ein echtes, messbares Klimaschutzinstrument mit gesetzlicher Grundlage, unabhängiger Kontrolle und nachweisbarem Effekt auf die CO₂-Bilanz.
Häufige Fragen zur THG-Quote (FAQ)
Muss ich ein Privatfahrzeug besitzen?
Nein, auch Firmen- und Leasingfahrzeuge sind berechtigt.
Ist die Prämie steuerfrei?
Ja, für Privatpersonen.
Kann ich jedes Jahr beantragen?
Ja, die THG-Quote kann jedes Jahr neu verkauft werden. § 37a Abs. 4 BImSchG legt die Quotenpflicht über 2030 hinaus fest: Sie steigt bis 2040 schrittweise auf 65 %.
Was passiert, wenn ich meine THG-Quote nicht verkaufe?
Dann handelt der Staat die Quote am Markt – und Ihre Prämie entfällt.
Wie lange dauert die Auszahlung?
Das hängt von Ihrer Wahl ab:
🚀 Sofortauszahlung: 1–3 Werktage
📈 Standard: Nach erfolgreicher Zertifizierung durch das Umweltbundesamt (UBA)
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