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Die ePrämie in Österreich: Das Pendant zur deutschen THG-Quote

Das Wichtigste in Kürze

  • ePrämie für E-Autos, E-Motorräder und viele E-Nutzfahrzeuge mit Österreich-Zulassung.
  • Beantragung erfolgt online über zertifizierte Anbieter.
  • Prämienhöhe meist pauschal, schwankt je nach Anbieter/Jahr (ca. 75 €–150 € pro Auto).
  • Nur rein elektrische Fahrzeuge, keine Hybride/Verbrenner.
  • Prämie gibt’s pro Fahrzeug & Jahr nur einmal.

Die ePrämie ist Österreichs Antwort auf die deutsche THG-Quote. Seit 2023 können Halter von E-Autos, E-Motorrädern und E-Nutzfahrzeugen eine jährliche Prämie erhalten – vorausgesetzt, das Fahrzeug wird mit Ökostrom geladen und ist in Österreich zugelassen.

Ziel ist, mehr Menschen und Unternehmen zum Umstieg auf emissionsfreie Mobilität zu motivieren. Anders als in Deutschland profitieren in Österreich auch E-Motorräder und viele E-Nutzfahrzeuge pauschal von der Förderung – die genaue Höhe ist allerdings je nach Anbieter und Jahr unterschiedlich.

Wer ist berechtigt?

Anspruch auf die ePrämie haben alle natürlichen und juristischen Personen, die in Österreich als Halter eines rein elektrisch betriebenen Fahrzeugs eingetragen sind. Dazu zählen:

  • Privatpersonen (z.B. Familien mit E-Auto oder E-Motorrad)
  • Unternehmen und Selbstständige (z.B. Firmenflotten, Gewerbe, Taxi-Unternehmen)
  • Kommunen und Vereine mit Elektrofahrzeugen

Wichtig: Das Fahrzeug muss auf Österreich zugelassen sein und darf nicht als Hybrid oder Verbrenner laufen. Die Zulassung auf einen österreichischen Hauptwohnsitz oder Unternehmenssitz ist verpflichtend.

So läuft die Beantragung ab

Die Beantragung ist einfach und erfolgt digital über einen zertifizierten Anbieter. Der Ablauf:

  • Online-Registrierung beim Anbieter
  • Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und ggf. Stromliefervertrag hochladen
  • Der Anbieter kümmert sich um die Zertifizierung und den Verkauf der eingesparten CO₂-Mengen
  • Nach positiver Prüfung erhalten Sie Ihre Auszahlung (meist pauschal, Auszahlung je nach Anbieter binnen weniger Wochen)

Tipp: Prüfen Sie vor Antragstellung, ob Ihr Fahrzeug bereits bei einem anderen Anbieter für das laufende Jahr angemeldet wurde. Die ePrämie gibt es pro Fahrzeug und Jahr nur einmal!

Wie hoch ist die ePrämie? Worauf achten?

Die Höhe der ePrämie variiert von Jahr zu Jahr und Anbieter zu Anbieter. Meist liegt sie (Stand 2024) zwischen 75 € und 150 € pro E-Auto, für E-Motorräder oder E-Transporter entsprechend weniger oder mehr. Der Betrag ist häufig pauschal und hängt nicht von den realen Fahrleistungen oder CO₂-Einsparungen des einzelnen Fahrzeugs ab.

Achten Sie darauf:

  • Wie hoch ist die garantierte Mindestprämie?
  • Wann wird ausgezahlt (Stichtage, Bearbeitungszeit)?
  • Sind Gebühren oder Provisionen enthalten?
  • Wie transparent und seriös ist der Anbieter?

Unterschiede zur THG-Quote in Deutschland

In Deutschland ist die Prämienhöhe an den aktuellen CO₂-Marktpreis gekoppelt – die Auszahlung kann daher jährlich schwanken. In Österreich gibt es meist Fixbeträge, die regelmäßig angepasst werden. Ein weiterer Unterschied: In Deutschland erfolgt die Auszahlung häufig als Sofortauszahlung noch vor der offiziellen Zertifizierung, während in Österreich eher die klassische Auszahlung nach Bearbeitung üblich ist.

Zusätzlich gibt es in Österreich oftmals weniger Anbieter, aber auch weniger Bürokratie im Ablauf.

FAQ: Häufige Fragen zur ePrämie Österreich

Kann ich die ePrämie für mehrere Fahrzeuge erhalten?

Ja, pro zulassungsberechtigtem E-Fahrzeug gibt es jährlich eine ePrämie. Jedes Fahrzeug muss separat angemeldet werden.

Wie lange dauert die Auszahlung der ePrämie?

Die Bearbeitungszeit hängt vom Anbieter ab, meist zwischen 2 und 6 Wochen nach Einreichung aller Unterlagen.

Was passiert, wenn mein Fahrzeug geleast ist?

Leasingfahrzeuge sind ebenfalls prämienberechtigt – der Anspruch gilt für die/den im Zulassungsschein eingetragene/n Halter:in.

Fazit & Tipp

Die ePrämie ist ein unkomplizierter Bonus für alle E-Auto-Besitzer:innen in Österreich – ob privat oder gewerblich. Bleiben Sie dran und vergleichen Sie die Konditionen der Anbieter jährlich, um das beste Angebot zu sichern. Nutzen Sie den Wechselservice, falls ein Anbieterwechsel im neuen Jahr sinnvoll ist.

Wer ein E-Fahrzeug in Deutschland nutzt, kann die THG-Quote ebenfalls jährlich beantragen – für beide Länder lohnt sich eine regelmäßige Prüfung der Prämienhöhe!

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